Es war einmal ein kleiner, blinder, weißer Schäferhund, der durch seine große Behinderung in  seinem Leben sehr eingeschränkt war. Um seinem Leben einen Sinn zu geben, erlernte er die Kunst des Schafehütens und bekam eine kleine Herde Schafe. Die zu bewachen, hüten und erziehen fortan seine große Leidenschaft und Aufgabe war. – Bis eines Tages eine Dogge im Blutrausch seine gesamte Herde tötete.

Tag ein Tag aus suchte er verzweifelt seine Herde und wurde immer betrübter und apathischer. Bis eines Tages sein Frauchen, eine Verhaltenstherapeutin (die sich zur Aufgabe gemacht hat, Hunde und Katzen mit schwerem Schicksal zu sich zu nehmen, umzuerziehen und in gute Hände abzugeben) eine kleine Orientalin aufnahm.




Ihre Mutter verstarb, als die Kleine gerade 3 Wochen alt war. Von diesem Tag an blühte nicht nur Hopie, sondern auch die kleine Sahra auf, um die sich Hopie 24 Stunden am Tag kümmerte und die er liebevoll und “artgerecht“ aufzog.

Sahra wurde, dank Hopie, eine so wunderbare junge Kätzin, dass ihr Frauchen, sich zu “einem einzigen“ Wurf überreden ließ.

Mein grosses Glück war, Herrn Rodenstein noch kennengelernt zu haben, der mir viel von seinem grossen Zuchtwissen vermitteln konnte. Sahras grosses Glück war, Arhantin- Finnnish Khan zu treffen.

Aus dieser Verbindung entstanden so wundervolle Katzenkinder, dass sogar eine Tierärztin zur Züchterin wurde. Hopie zieht seither alle Katzenbabies mit auf und kümmert sich sehr ernsthaft um sein kleines Rudel erwachsener Katzen. Darum sind unsere Siamkatzen noch ein wenig mehr “Hundekatzen".

Dr. Christina Heigl - Mitglied des ÖVEK und der FIFé